Tagungen und mehr

2019: DGSKA Regionalgruppen Tagung "Zukunft heute/gestern/morgen: Zukunftsvisionen in den Amerikas"

12. bis 14. Juni 2019
Universität Bonn

Die zu Amerika arbeitenden Regionalgruppen der Deutschen Gesellschaft für Sozial- und Kulturanthropologie (Indigenes Nordamerika, Mesoamerika, Südamerika und Afroamerika) organisieren eine gemeinsame Tagung mit dem Titel "Zukunft heute/gestern/morgen: Zukunftsvisionen in den Amerikas", die an der Uni Bonn stattfinden wird.
  
Zukunftsverständnis und zukunftsorientiertes Handeln sind zu jedem Zeitpunkt der Menschheitsgeschichte kulturell geprägt. Im Rahmen der Konferenz soll "Zukunft" als Forschungsfeld für die Geistes- und Kulturwissenschaften in ihren vielfältigen und komplexen Erscheinungsformen und -dimensionen, in verschiedenen Räumen und Epochen der Amerikas, in ihren materiellen und immateriellen Ausdrucksformen und diskursiven Praktiken eröffnet werden.

Die Registrieung ist jetzt offen, bis zum 31. März gibt es Early Bird Vergünstigungen.

Mehr Infos zu Programm, zur Registrierung, usw. hier.


2019: Kongress "Geographien der Gewalt - Macht und Gegenmacht in Lateinamerika"

13. bis 15 Juni 2019
Haus am Dom
Frankfurt am Main

Anmeldung vom 01.04. bis 31.05.2019 hier

Von „Drogenkriegen“ und „Bandenkriegen“ über Feminizide und Morde an Journalist*innen und Aktivist*innen bis zur martialischen Rhetorik Bolsonaros: In Teilen Lateinamerikas hat die Gewalt eine scheinbar unaufhaltsame Eigendynamik entwickelt. Die Grenzen zwischen dem Legalen und Illegalen, zwischen Staat und organisierter Kriminalität, verrechtlichtem und rechtlosem Leben verschwimmen, gleichzeitig werden demokratische Institutionen ab- und Militär- und Polizeiapparate ausgebaut.

Feministische Praxis und Theorie bieten oft die fruchtbarsten Ansätze für eine emanzipatorische internationalistische Politik und zum Verständnis der derzeitigen sozialen Konflikte. Sie sind für die Analyse der Geographien der Gewalt zentral, weil sie die existierenden Beziehungen zwischen unterschiedlichen Ebenen der sozialen und politischen Realität – vom Körper bis zum Globalen – kritisch hinterfragen und gleichzeitig neue, andere Beziehungen imaginieren und hier und jetzt hervorbringen. Feministische Perspektiven auf die Gewalt bestimmen deshalb den Kongress und die dazugehörigen Publikationen. 
Wie, wo und von wem werden Macht und Gegenmacht heute organisiert und ausgeübt? Welche Rolle spielt dabei die Gewalt? Welche Verbindungen bestehen zwischen ihren historisch und geographisch oft sehr unterschiedlichen Äußerungen? Wer sind die Subjekte, was die Objekte dieser Gewalt? Wie können wir über sie sprechen, wie sie darstellen? Und: was dagegen tun?

Für Aktivist*innen, Wissenschaftler*innen, Journalist*innen u.a.m. aus dem Globalen Süden und Norden sowie all jene, die sich erstmals mit den hier besprochenen Themen und der lateinamerikanischen Region annähern wollen, einen Raum für einen kritischen Dialog über die gegenwärtigen Tendenzen und Strategien der Abgrenzung, Ausbeutung und Herrschaft und neue, kreative Formen des Widerstands. Uns interessieren insbesondere die weltweiten Zusammenhänge der Gewalt, wie auch ihre räumliche Differenzierung.

Mehr Infos hier.


2019: Nachwuchstagung "Aktuelle Entwicklungen in Lateinamerika" 


27. - 28. Juni 2019
Tagungshaus Weingarten
Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart


Die Veranstaltung ist ein Forum für Studierende und Promovierende. Die Nachwuchstagung bietet die Gelegenheit, Kontakte zu knüpfen, eigene Forschungsprojekte vorzustellen und diese gemeinsam mit Expert*innen aus Lateinamerika zu diskutieren. Auch Teilnehmende, die kein eigenes Projekt vorstellen, sind herzlich willkommen.

Weitere Infos zu teilnehmenden Expert*innen, Arbeitssprache, Anmeldung usw. hier.



2019: Tagung "Weingartener Lateinamerikagesprächen 2019 ¿Latinoamérica y paz? Nuevas propuestas sobre la paz y la violencia"

28. - 30. Juni 2019
Tagungshaus Weingarten
Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart in Zusammenarbeit mit dem Center for Advanced Latin American Studies (CALAS)

Lateinamerika gilt als ein besonders von Gewalt geprägter Kontinent. Diese Perspektive verstellt den Blick für die vielfältigen Ansätze und Strategien, die in Lateinamerika zur Lösung von Konflikten entwickelt und erprobt wurden. In diesem Sinn geht es in der Tagung darum, nicht nur die Gewaltproblematiken des Subkontinents zu diskutieren. Vielmehr soll der Fokus auf die lateinamerikanischen Initiativen und Anstrengungen gerichtet werden, der Gewalt zu begegnen, Strategien, sie zu überwinden, und auf neue Theorien, Gewalt und Frieden, sowie deren Ineinander zu verstehen. Studierende, die Interesse an einem Stipendium für diese Tagung haben, bewerben sich bitte mit einem Motivationsschreiben und Lebenslauf unter: internationale-beziehungen@akadmie-rs.de
 

Mehr Infos und Anmeldung hier.